Foto: Ernst Fesseler

Online-Dokumentation der 13. Landesgesundheitskonferenz 2016

„Gesundheitsförderung ja! Aber wie? - Was wir gemeinsam für mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsvielfalt tun wollen.“ Unter diesem Titel fand am 12. Oktober 2016 die 13. Landesgesundheitskonferenz statt.

Wie kann die Qualität in der Gesundheitsförderung sichergestellt und weiterentwickelt werden? Welche Verfahren und Instrumente stehen dafür zur Verfügung? Und wie lassen sich diese anwenden und in die Praxis vor Ort einbetten? Diese und weitere Fragen diskutierten rund 200 Teilnehmende.

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Lesen Sie auch den Nachbericht zur Veranstaltung im Newsletter der Fachstelle.

Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer (PDF)

Fachvorträge

Qualität in der Gesundheitsförderung - das Ziel ist klar, aber wer ist auf welchem Weg?
Prof. Dr. Gesine Bär, Alice Salomon Hochschule

Wo stehen wir in Berlin?
Stefan Pospiech, Geschäftsführer Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Fachforen

Fachforum 1: Lernwerkstatt Good Practice

Was macht Praxis zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit aus? Die zwölf Good Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit stecken einen Rahmen für die Ausgestaltung gesundheitsfördernder Angebote ab. In der Good Practice-Lernwerkstatt arbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam daran, wie sie die Kriterien für die Qualitätsentwicklung der eigenen Arbeit nutzen können.

Input Christina Schadt, Fachstelle für Suchtprävention


Fachforum 2: Gesundheit wirkungsorientierter fördern

„Die Wirkungsorientierung stellt ein Kernelement im Selbstverständnis der Freien Wohlfahrtspflege dar“, so der BAGFW in einer Standortbestimmung vom 25.9.2015. In der Praxis stellt jedoch das Managen und Bewerten von Wirkungen die Akteure der freien Wohlfahrtspflege vor Herausforderungen. Was heißt Wirkungsorientierung ganz konkret? Wie kann sie in der Praxis umgesetzt werden? Und was bedeutet das für die Gesundheitsförderung? Diese Fragen wurden in der Werkstatt beleuchtet und gemeinsam diskutiert.

Input Anne Jeglinski, Leiterin der Geschäftsstelle Bezirke, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin

Input Charlotte Buttkus, PHINEO gAG


Fachforum 3: Möglichkeiten und Anforderungen des GKV-Leitfadens

Der GKV-Leitfaden ist in der Primärprävention das zentrale Instrument zur Förderung von Leistungen der Krankenkassen. Doch welche Anforderungen stellt der GKV-Leitfaden an Qualität? Wie sehen einerseits die Möglichkeiten und andererseits die Beschränkungen der GKV-Leitfaden-Finanzierung aus? Ziel des Fachforums war es, Transparenz über Verfahrensprozesse, Handlungsfelder und Kriterien für Akteure zu schaffen. Hierbei wurde insbesondere das Setting Kita betrachtet.

Input Ulrike Beyer, IKK Brandenburg und Berlin

Input Martina Breitmann, Kita Knirpsenbude, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Input Dr. Christa Preissing, Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung, BeKi


Fachforum 4: Qualitätsentwicklungsprozesse am Beispiel des Systems Frühe Hilfen

Berichtet wurde über den Aufbau eines einheitlich anwendbaren Instruments zur Wirksamkeitsbetrachtung im Netzwerk Frühe Hilfen im Bezirk Berlin Mitte und die Strukturen und Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung im Rahmen der Bundesinitiative.

Hier stellten sich Fragen wie: Was braucht es, um aufeinander abgestimmte Leistungen und eine von vielen Akteuren getragene Unterstützungsstruktur qualitätssichernd weiterzuentwickeln? Welche Instrumente und Voraussetzungen sind nötig, um die Wirksamkeit sowohl einzelner Angebote als auch der gesamten Netzwerkarbeit nachzuweisen?

Input Friederike Schulze, Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Frühe Hilfen Berlin

Input Tobias Prey, Gesundheitsförderung in der Organisationseinheit Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, Bezirksamt Mitte zu Berlin


Fachforum 5: Kooperation und Partizipation als Merkmale von Qualität in der Gesundheitsförderung für ältere Menschen am Beispiel der Stadtteilzentren

Die Zahl älterer Menschen steigt. Dementsprechend richten sich immer mehr Angebote der Gesundheitsförderung an diese Zielgruppe. Unklar ist, wie genau Angebote für ältere Menschen qualitätsorientiert gestaltet werden können. Im Fachforum wurde beispielhaft anhand der Stadtteilzentren diskutiert, wie vorhandene Qualitätsmerkmale in die Praxis umgesetzt werden. Wie können Kooperationen z. B. mit Nachbarschaftsinitiativen, Pflege-Einrichtungen oder Sportvereinen zur Weiterentwicklung von gesundheitsfördernden Angeboten für ältere Menschen beitragen? Und welchen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang die Partizipation der älteren Menschen im Sozialraum?

Input:

Anna Zagidullin, stellv. Leiterin der Geschäftsstelle Bezirke des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin e.V.

Markus Runge, stellv. Geschäftsführer des Nachbarschaftshauses Urbanstraße e.V.

Gerald Saathoff, Leiter der Villa Mittelhof e.V., Stadtteilzentrum in Zehlendorf

Eva Bittner, Theater der Erfahrungen – Werkstatt der alten Talente, Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V.


 

 

Impressionen

Fotos: Ernst Fesseler. Verwendung nur mit vorheriger Genehmigung durch die Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung.

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