Fotos: Fabian Schellhorn

15. Landesgesundheitskonferenz Berlin

„Wachsende Stadt – Gesunde Stadt: Alterung und Zuwanderung in Berlin“

 

Rund 250 Teilnehmende aus unterschiedlichen Ressorts folgten am 26. November 2018 der Einladung zur 15. Landesgesundheitskonferenz unter dem Titel: „Wachsende Stadt – Gesunde Stadt: Alterung und Zuwanderung in Berlin“.

Als Highlight der Veranstaltung präsentierte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung aktuelle Daten zur Bevölkerungsstruktur, die im Rahmen des Begleitenden Monitorings zum LGK-Gesundheitszieleprozess „Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter erhalten“ erhoben wurden. Bis 2013 werden in Berlin ca. 266.000 Personen mehr wohnen als heute – das entspricht in etwa der Größe eines ganzen Bezirks. Die Gründe dafür liegen v. a. in zwei zentralen Trends: der Alterung der Bevölkerung und der Zuwanderung. Mehr dazu erfahren Sie auf www.berlin.de.

Der demografische Wandel wird die Gesundheitsförderung und -versorgung vor große Herausforderungen stellen. Dies machten auch die vielfältigen Diskussionen deutlich, die im Rahmen der 15. Landesgesundheitskonferenz geführt wurden. Das Fazit: ein gesundes Stadtwachstum kann nur gelingen, wenn alle Ressorts an einem Strang ziehen – für bezahlbare Mieten, barrierefreies Wohnen für Ältere, weniger Belastung durch Verkehr und Abgase und freie Bewegungsflächen.

Erste Eindrücke der Landesgesundheitskonferenz finden Sie auf dieser Website. Die Online-Dokumentation wird im Laufe der kommenden Woche erweitert. Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung erscheint Anfang 2019.

Online-Dokumentation


Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Eröffnung

Workshop I: „Zuwanderung nach Berlin – Welche Anforderungen stellen sich einem diversitätsgerechten Gesundheitssystem?“

Mit der Zuwanderung von vorwiegend jungen Menschen und Familien verändert sich die Berliner Bevölkerung. Menschen mit ganz eigenen gesundheitlichen, sozialen und sprachlichen Kompetenzen und Belastungen kommen an und treten in Kontakt mit dem hiesigen Gesundheits- und Sozialwesen. In dem Workshop soll diskutiert werden, welche Herausforderungen und Konsequenzen damit u. a. für die Belange der Frühen Hilfen, Kitas und Schulen einhergehen und wie sich das Gesundheitssystem diversitätsgerecht ausrichten kann.

Ergebnisse

Workshop II „Älter werden im Quartier – (Wie) Funktioniert das im wachsenden Berlin?“

Für die Lebensphase nach der Berufstätigkeit haben wir hochgesteckte Ziele: Einsamkeit im Alter vermeiden, ambulant vor stationär, soziale Teilhabe auch bei Pflegebedarf. Konzepte wie das (digital) vernetzte Quartier oder die Sorgende Gemeinschaft sind in aller Munde und versprechen eine Umsetzung dieser Ziele. Doch wie gut sind diese Konzepte auf die Bedarfe einer wachsenden Millionenstadt zugeschnitten, die neben einer liebenswerten Kiezkultur auch mit stei-genden Mieten, zunehmendem Zeitdruck und anonymen Wohngegenden konfrontiert ist? Im Anschluss an zwei Inputs möchten wir gemeinsam diskutieren, wie adäquate Quartiersstrukturen für die wachsende Zahl älterer Menschen in Berlin entwickelt werden können.

Ergebnisse

Workshop III „Bewegungsförderung in der wachsenden Stadt – Wie gestalten wir die Lebenswelten älterer Menschen?“

Bewegungsförderliche Angebote für ältere Menschen richten sich an eine sehr heterogene Zielgruppe, die nicht nur mehrere Jahrzehnte umfasst, sondern auch gesundheitliche, soziale und kulturelle Unterschiede. In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen an Thementischen verschiedene Lebenswelten diskutieren, die zu mehr Bewegung im Alter einladen. Mit dem Blick auf eine wachsende Stadt sind Senioren- und Pflegeeinrichtungen, der öffentliche Raum, Sportvereine oder Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit (z. B. Stadtteilzentren und Seniorenclubs) zentrale Institutionen, die bereits Bewegungs- und Sportangebote anbieten. Doch wie wirkt sich der gesellschaftliche Wandel auf die bestehenden Angebote aus, wie können insbesondere sozial benachteiligte und mobilitätseingeschränkte Ältere erreicht werden und was brauchen die Lebenswelten, um mit der wachsenden Stadt mitwachsen zu können?

Ergebnisse

Workshop IV „Herausforderungen und Wege der Fachkräftesicherung in der stationären Kranken- und Altenpflege“

Angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Anteils an hochaltrigen Menschen steht die pflegerische Ver sorgung vor großen Herausforderungen. Dem wachsenden Fach kräftebedarf versucht der Gesetzgeber nun auf unterschiedlichen Wegen zu begegnen. Neben der Stärkung des Pflegepersonals in stationären Einrichtungen soll zukünfig auch die Pflegeausbildung reformiert werden. Doch reichen diese Maßnahmen aus? Welche Chancen stecken in der interkulturellen Öffnung der Pflege? Und wie wird der ambulante Pflegesektor gestärkt? Der Workshop lädt neben einem Impuls zur Diskussion an Thementischen ein.

Ergebnisse

Impressionen

Fotos: Fabian Schellhorn

Abschluss Podium
Abschluss Po...
 Bewegte Pause
Bewegte Paus...
 Dilek Kolat
Dilek Kolat
 Eroeffnung
Eroeffnung
 
Workshop
Workshop
 Workshop III
Workshop III