Akteure und Netzwerke - mit wem kann ich mich zusammentun?

Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren ist immer dann besonders wirkungsvoll, wenn Partner zusammenarbeiten. So können unterschiedliche Zugangswege genutzt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Diese Seite bietet einen Überblick über potenzielle Partner, die darauf zielen Bewegung, Sport oder Mobilität zu fördern.

Potenzielle Kooperationspartner können z.B. sein

Landessportbund Berlin

Der Landessportbund Berlin (LSB) wirkt als Dachverband des Berliner Sports und koordiniert die allgemeinen überfachlichen Aufgaben. 

Ein Angebotsschwerpunkt des LSB ist der Sport der Älteren. Unter dem Motto "Durch Bewegung gesund und selbstständig älter werden" fördert er hierbei ebenso über den Sport hinausgehende Maßnahmen. Mit dem Projekt "Bewegung mal anders" unterstützt der LSB zum Beispiel Sportvereine darin, auf den Berliner Aktivplätzen Bewegungsangebote durchzuführen. Zudem wird die Suche nach einem passenden Bewegungsangebot im Sportverein durch eine elektronische Datenbank sowie der Broschüre "Seniorensport"  unterstützt. Mit dem Symposium Seniorensport fördert der LSB zudem die Weiter- und Qualitätsentwicklung in diesem Bereich.

Rahmenbedingen in Berlin für ein selbstbestimmtes und gesundes Älterwerden unterstützt der LSB zudem als Mitglied der Landesgesundheitskonferenz Berlin.

Der Beitrag "Seniorensport in Sportvereinen" (PDF) von Katja Sotzmann, Landessportbund Berlin in der Broschüre "Gemeinsam mehr bewegen - Gute Argumente und Berliner Beispiele für Bewegungsförderung im Alter" bietet vertiefenden Informationen.

Weitere Informationen bietet der Link www.lsb-berlin.net

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Bewegungs- und Sportangebote zu fördern sowie geeignete Orte für Bewegung zur Verfügung zu stellen ist eine der Aufgaben der kommunalen Sportentwicklungsplanung. Dies gilt auch für die Förderung von Bewegung bei älteren Menschen.

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bietet einen Überblick über die verschiedenen Sportstätten und –angebote. Um den Bedarf an Sport- und Bewegungsangeboten zu ermitteln hat sich zudem die Erfassung des Sportverhaltens als eine Methode der Sportentwicklungsplanung bewährt. Die Senatsverwaltung hat im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg eine Untersuchung des Sportverhaltens der Berliner Bevölkerung durchgeführt.

Mehr Information über die Studie bietet der Beitrag "Sport- und Bewegungsverhalten älterer Menschen in Berlin" (PDF) von Bernd Holm in der  Broschüre "Gemeinsam mehr bewegen – Gute Argumente und Berliner Beispiele für Bewegungsförderung im Alter“.  

Weitere Informationen unter www.berlin.de/sen/inneres/

Zentrum für Sportmedizin - Sport-Gesundheitspark

Das Zentrum für Sportmedizin ist Kooperationspartner des Landessportbundes Berlin. Als Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum betreibt es Angebote im Bereich Sportmedizin und Gesundheitssport. Ressourcen für die Bewegungsförderung im Alter sind seine fachliche Expertise zu Zusammenhängen zwischen Bewegung und Gesundheit sowie Bewegungsempfehlungen aus sportmedizinischer Sicht.

Dr. med. Folker Boldt und Dr. med. Peter Schüler, Zentrum für Sportmedizin, geben in ihrem Beitrag "Bewegung im Alter - Empfehlungen aus sportmedizinischer Sicht" (PDF) in der Broschüre "Gemeinsam mehr bewegen - Gute Argumente und Berliner Beispiele für Bewegungsförderung im Alter" einen Einblick.

Witere Informationen unter www.sportgesundheitspark.de

Berliner Institut für Public Health

Das Berliner Institut für Public Health entwickelt Angebote zur Gesundheitsförderung und berät bei der Durchführung gesundheitsfördernder Projekte. In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Schöneberger-Norden wurde zum Beispiel das Projekt „Schöneberg bewegt sich“ durchgeführt. Dieses ist ein niedrigschwelliges Angebot für mehr Bewegung von Älteren im wohnortnahen Umfeld. Es vernetzt örtliche und überregionale Akteure in den Bereichen Sport und Gesundheit.

Der Beitrag "Schöneberg bewegt sich" (PDF) von Michael Häfelinger und Verena Kupilas, Berliner Insititut für Public Health, informiert über das Projekt "Nachbarschaftssport für Ältere" und die Umsetzung von Niedrigschwelligkeit, Partizipation und Einbindung von Multiplikatoren in der Bewegungsförderung. Enthalten ist er in der Dokumentation des Fachtages "Den Alltag im Stadtteil bewegen - Potenziale der Bewegungsförderung im Alter".

Weitere Informationen unter http://www.biph.de/

Berliner Mobilitätshilfedienste

Die Berliner Mobilitätshilfedienste bieten Begleithilfe für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen an. Damit wird die Teilhabe an Aktivitäten im Stadtteil erhalten und motiviert, (wieder mehr) nach draußen zu gehen bzw. sich zu bewegen. Möglich ist z.B. eine Begleitung zum Einkauf, zu kulturellen Veranstaltungen oder zum Spaziergang.

Die Berliner Mobilitätsdienste bestehen seit mehr als 20 Jahren als gesamtstädtisches Vorhaben. Über eine Koordinierungsstelle sind die Dienste vernetzt und arbeiten nach einheitlichen Qualitätsstandards.

Mehr über die Berliner Mobilitätshilfedienste unter www.berliner-mobilitaetshilfedienste.de

FUSS e.V. - Fachverband Fussverkehr Deutschland

Der Verband Fuss e.V. setzt sich für eine bessere Infrastruktur für den Fußverkehr, geringere Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den Verkehrteilnehmenden und ein zusammenhängendes komfortables Wegenetz ein. Die im deutschsprachigen Raum umfassendste Informationsseite www.senioren-sicher-mobil.de beinhaltet zahlreiche Tipps und Angebote für alle älteren Verkehrteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie Hintergrundinformationen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Planerinnen und Planer. Im Rahmen des Serviceangebotes "Netz der Grünen Hauptwege®" (http://www.gruene-hauptwege-berlin.de/) unterstützt Fuss e.V. zudem die Anbindung der Grünen Hauptwege an das Wohnquartier. Dies bedarf zukünftig einer stärkeren Einbindung in die Quartiersarbeit.

Der Verband hat Erfahrung mit der Erfassung von Mängeln in der Infrastruktur (www.fussverkehrs-audit.de) und kann bei der Dikussion über Maßnahmen beraten (www.geh-recht.de). Er ist bei der Weiterentwicklung fußgerechter Stadtpläne (www.fussgaenger-stadtplaene.de) oder z.B. bei der Aktion www.gehwege-frei.de auf Mitarbeit angewiesen.

Verändert werden muss, dass Fußgängerinnen und -gänger behindernde oder gar gefährdende Bedingungen häufig einfach nur hinnehmen. Gerade ältere Menschen sollten deutlicher ihre Belange selbst in die Hand nehmen. Dafür kann der Verband "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten.

Mobidat - Barrierefrei Leben in deiner Stadt

Mobidat ist ein Informations- und Auskunftsservice rund um das Thema Barrierefreiheit in Berlin. Das Projekt bietet eine Datenbank mit Informationen bezüglich des barrierefreien Zugangs von Berliner Einrichtungen und anderen Orten des öffentlichen Lebens. Beispielsweise werden Türbreiten, Austattung, Aufzüge oder Bewegungsfläche in WCs von Cafés, Restaurants, Einkaufszentren, Kinos, Theater oder Opern angegeben.

Träger des Projektes ist die Albatros gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH.

Mehr Information unter www.mobidat.net

Verkehrsclub Deutschland (VCD)

Der Verkehrsclub Deutschland (VDC) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Er agiert sowohl auf politischer Ebene als auch auch Verbraucherebene. Dabei bietet der VDC unter anderem Interessensvertretung, Serviceangebote sowie persönliche Beratung und Publikationen.

Ein Thema des VDC ist die Seniorenmobilität. Hier engagiert er sich für eine sichere und gute Fuß- und Radwegeverbindung, Barrierefreiheit und Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs. Auf der Internetpräsenz bietet der VDC eine Übersicht über gute Praxisbeispiele für altergerechte Mobilität.  

Mehr Informationen über den VDC bietet der Link www.vcd.org 

Weitere Links

Abteilung Sportsoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Sportwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin

Sport für Berlin - gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft des Landessportbundes e.V.

 


Und der Blick über den Tellerrand hinaus...

Natürlich lohnt es sich, auch noch weitere Partner einzubeziehen, wenn gemeinsam ein aktives und bewegtes Alter(n) gefördert werden soll: Auch Akteure und Netzwerke, die auf den ersten Blick vielleicht nichts mit Bewegungsförderung zu tun haben, stellen oft wichtige Verbündete dar. Oftmals sind dies ähnliche Akteure und Netzwerke, die auch relevant sind, wenn die Förderung psychischer Gesundheit oder Teilhabe im Alter im Mittelpunkt steht. 

Hier finden Sie daher einen allgemeinen Überblick über Akteure und Netzwerke, welche darin unterstützen können, gemeinsam ein gesundes Altern in Berlin zu fördern.

Ansprechpartner

Stefan Weigand

Tel.: 030 - 44 31 90 66

E-Mail: weigand(at)gesundheitbb.de

Beispiele...

...für gelingende Kooperationen in der Bewegungsförderung finden Sie »hier