Akteure und Netzwerke – mit wem kann ich mich zusammentun?

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Diese Seite bietet einen Überblick über Partner und Akteure, die sich für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren. Sie verweist auf Institutionen und Akteure in Berlin sowie bundesweite Netzwerke. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Demenz. Dabei bietet sie keinen vollständigen Überblick über bestehende Aktivitäten.

 

Die Seite ist in folgende Kategorien eingteilt:



 

Demenzfreundliche Initiativen und Verbünde in Berlin und in den Bezirken

Alzheimer Angehörigen-Initiative

Die Initiative bietet Angehörigen von Menschen mit Demenz umfassende Informationen und Beratungen zum Krankheitsverlauf und Therapiemöglichkeiten, zum Umgang mit Betroffenen, zu Hilfsangeboten für pflegende Angehörige und zu rechtlichen und finanziellen Fragen. Gleichzeitig werden auch Leiterinnen und Leitern von Selbsthilfegruppen und Menschen, die sich in ihrem Beruf mit dem Thema Demenz auseinandersetzen ein Expertenforum geboten sowie Materialien und Informationen zur Verfügung gestellt. Weiter werden Betreuung und verschiedene soziale Aktivitäten für demenzerkrankte Betroffene und Angehörige angeboten. Weitere Informationen bei der Alzheimer Angehörigen-Initiative

Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V.

Die Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. wurde 1989 als gemeinnütziger Verein von Angehörigen Demenzkranker und von Fachkräften gegründet. Damals wie heute besteht der Auftrag des gemeinnützigen Vereins in der Verbesserung der Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen durch Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. bietet insbesondere Angehörigen von Demenzkranken und Betroffenen, aber auch anderen Interessierten kostenlose telefonische und persönliche Beratung an. Sie informiert über das Krankheitsbild Demenz, über den Umgang mit den Erkrankten sowie über entlastende und unterstützende Angebote. Der Verein unterhält mehrere offene Angehörigen-Selbsthilfegruppen und führt u. a. zweimal jährlich kostenlose Schulungen für Angehörige durch. Das Angebotsspektrum umfasst darüber hinaus Beratungen und Fortbildungen für professionell Pflegende, Tanzcafés, eine Betreuungsbörse (HelferInnenkreis), Psychosoziale Treffpunkte für Menschen mit beginnender Demenz, Organisation und Teilnahme an Informationsveranstaltungen sowie die Herausgabe einer Vereinszeitschrift und eines Ratgebers. Weitere Informationen bei der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V.

Malteser Demenzarbeit in Berlin

Seit 2011 begleiten die Malteser Menschen mit Demenz und unterstützen Angehörige in ihrem Pflegealltag. Sie sind berlinweit aktiv und betreuen Betroffene sowohl in der Häuslichkeit als auch in der Gruppenarbeit. Darüber hinaus beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos zu allen Fragen rund um das Thema Demenz. Neben einer geschützten und bedarfsgerechten Betreuung ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Demenz ein besonders Anliegen der Malteser. Seit 2014 wird den Menschen mit Demenz und Angehörigen ein Kulturprogramm angeboten. Zudem organisieren die Malteser Qualifikationsangebote für ehrenamtliche Demenzbegleiterinnen und -begleiter. Weitere Informationen bei den Maltesern

Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund Charlottenburg-Wilmersdorf e.V. (GPV) ist ein Zusammenschluss unterschiedlichster Einrichtungen rund um die Beratung, Betreuung und Pflege alter Menschen im Bezirk. Kernziele des GPV sind die Optimierung und Verknüpfung von Altenhilfe, Rehabilitation, Geriatrie und Gerontopsychiatrie. Im Projekt des GPV „Unsere Kommune ist demenzfreundlich“ arbeiten Institutionen des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Polizeidirektionen als lokale kommunale Institutionen mit dem GPV und seinen Mitgliedsunternehmen zusammen, um mit verschiedenen Vorhaben die Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen beim GPV und „Unsere Kommune ist demenzfreundlich"

Lichtenberg

Der Verein Demenzfreundliche Kommune Lichtenberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz zu verbessern. Eine Kultur der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Demenz soll gefördert werden, Öffentlichkeit, Medien, Kulturschaffende und besonders Politiker sensibilisiert und zum Handeln bewegt werden. Die Vernetzung verschiedener Partner, deren Aufklärung und die Organisation eines fachlichen Austausches stehen im Vordergrund der Vereinsarbeit. Dazu organisieren die Mitglieder Foren, Veranstaltungen, Schulungen, sie informieren und beraten. Viele der Vereinsmitglieder arbeiten im Geriatrisch-Gerontopsychiatrischen Verbund Lichtenberg mit. Weitere Informationen beim GGV Lichtenberg und bei der Demenzfreundlichen Kommune Lichtenberg

Marzahn-Hellersdorf

Der Interessenverbund Gesundheit im Alter hat das Ziel, Behandlungs-, Betreuungs- und Pflegesituation und damit die Lebensqualität psychisch und somatisch kranker älterer Menschen in der Region zu verbessern. Der Interessenverbund umfasst den Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund (GGV) und weitere Mitglieder, die eine Arbeitsvereinbarung mit dem Verbund haben. Der Interessensverbund hält ein umfangreiches Veranstaltungsangebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörige vor. Weitere Informationen beim Interessenverbund Gesundheit im Alter

Mitte

Der Geriatrisch-Gerontopsychiatrische Verbund in Berlin-Mitte hat sich zum Ziel gesetzt, eine deutliche Verbesserung der Situation in der Versorgung geriatrisch und gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen, insbesondere von Menschen mit Demenz, zu schaffen. Der Verbund führt mit weiteren Kooperationspartnern die Projekte „Schutzräume für Menschen mit Demenz" und „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ durch. Weitere Informationen beim Geriatrisch-Gerontopsychiatrischen Verbund Mitte

Pankow

Der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter - Pankow e.V. (QVNIA) und dessen Mitgliedseinrichtungen arbeiten stetig an der Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Versorgung von Menschen mit Demenz sowie an der Unterstützung und Begleitung der Angehörigen. Im Jahr 2012 wurde der QVNIA als etabliertes regionales Netzwerk für Menschen mit Demenz zur Umsetzung des Bundesmodellprojektes DemNet-D ausgewählt. Ziel ist es, die Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Pankow weiterzuentwickeln und auszubauen. Weitere Informationen beim QVNIA e.V.

Reinickendorf

Die Demenzfreundliche Kommune möchte das Thema Demenz in den Bezirk tragen, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und neue Wege im Umgang mit Menschen mit Demenz zu beschreiten. Sie möchte u.a. den Erkrankten eine Teilnahme am Leben in der Kommune und in der Gesellschaft ermöglichen sowie der Isolierung von Betroffenen und ihren Angehörigen entgegenwirken. Die „Demenzfreundliche Kommune“ ist Mitglied im Netzwerk Märkisches Viertel. Weitere Informationen bei der Demenzfreundlichen Kommune Reinickendorf

Spandau

Im Januar 2003 gründeten Träger aus den Bereichen Gerontopsychiatrie, Altenhilfe, Altenpflege und Geriatrie den Gerontopsychiatrischen Verbund (GPV) Spandau. Ziel ist die möglichst lückenlose Versorgung im gerontopsychiatrischen Bereich für den Bezirk Spandau sicherzustellen. Ein Gremium des GPV Spandau ist die AG DemenzNetz Spandau. Ziele der AG sind das Verständnis und die Unterstützung von Betroffenen und deren Angehörigen zu fördern und die medizinische sowie pflegerische Versorgung im Bezirk weiter zu verbessern. Dazu sollen u.a. Schutzräume für Menschen mit Demenz errichtet und niedrigschwellige kultursensible Angebote zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen initiiert werden. Weitere Informationen beim GPV Spandau

Tempelhof-Schöneberg

Mit einer gemeinsamen Fachtagung der Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbünde von Tempelhof und Schöneberg wurde 2011 die Grundlage zum Projekt „Leben mit Demenz - Nachbarschaft als Anker“ gelegt. Die ca. 80 Verbundpartner sind schon lange in der Versorgung und Beratung von Demenzkranken, ihren Angehörigen und Nachbarn engagiert. Bis 2016 haben sich die beiden Verbünde das Thema Demenz und Kommune zum Schwerpunkt gewählt. Damit sollen die Bedeutung von Nachbarschaft, die Bürgerbeteiligung und das generationenübergreifende Zusammenleben gestärkt werden. Zudem werden die Projekte „Schutzräume für Menschen mit Demenz“ und „Die goldene Stunde“ durchgeführt. Weitere Informationen beim Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund Tempelhof und Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund Schöneberg und unter Leben mit Demenz (PDF)

Treptow-Köpenick

Die Initiative „Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick“ möchte allen Betroffenen des Themas Demenz Unterstützung und Hilfe bieten und Aufklärungsarbeit mittels Fachtagen und Schulungsangeboten in der Gesellschaft leisten. Der Veranstaltungskalender auf der Website der Initiative gibt einen Überblick über entsprechende Angebote. Ziel der Initiative ist eine nachhaltige Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes für das Thema Demenz. Kooperationspartner sind der Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund Treptow-Köpenick, das „Netzwerk Leben im Kiez“ sowie das Bezirksamt Treptow-Köpenick. Weitere Informationen bei Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick

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Bündnisse und Initiativen gegen Depression

 

Berliner Bündnis gegen Depression

Das Berliner Bündnis gegen Depression richtet sich in erster Linie an alle Berliner Bürgerinnen und Bürger. Ein Schwerpunkt in der Arbeit ist die Versorgung und Erreichbarkeit von Menschen mit Migrationshintergrund. Darüber hinaus will das Bündnis einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention leisten, zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung beitragen sowie mehr Betroffenen Zugang zu einer fachgerechten Behandlung ermöglichen.

Weitere wichtige Ziele sind die Qualitätsverbesserung der Versorgungsangebote und der Aufbau eines interdisziplinären Netzwerkes. Partner im Bündnis sind berlinweit eine Vielzahl an Akteurinnen und Akteuren. Weitere Informationen beim Berliner Bündnis gegen Depression

Selbsthilfenetzwerk Depressionen und Ängste Berlin-Brandenburg (SHN)

Das SHN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die in Berlin und Brandenburg ansässigen Selbsthilfegruppen, die sich mit der Thematik Depressionen und Ängste auseinandersetzen, in ihrer Arbeit zu unterstützen. Das SHN versteht sich als Ergänzung zu den Kontakt- und Beratungsstellen und nicht als Konkurrenz. Weitere Informationen beim SHN

Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depression

Zahlreiche Kontakt- und Beratungsstellen, Nachbarschaftsheime und Selbsthilfe-Kontaktstelle bieten Beratung und Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen an. Eine berlinweite Übersicht über diese Angebote ist in der Sekis-Datenbank zu finden.

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Berliner Partner und Koordinatoren für psychische Gesundheit

 

Angehörige psychisch Kranker - Landesverband Berlin e.V.

Der Landesverband Berlin der Angehörigen psychisch Kranker e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Ziel ist es, durch Aufklärung und Selbsthilfe eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien und ihren erkrankten Familienmitgliedern zu erreichen. Der Landesverband will die Eigenverantwortung der Familien stärken, damit sie die Hilfen und die Rechte einfordern, die sie zur Bewältigung ihrer schwierigen Lage benötigen. Angeboten werden Einzelgespräche als auch Gesprächsgruppen für betroffene Familien, Selbsthilfegruppen und Beratungen. Weitere Informationen beim Landesverband Berlin e.V.

Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V.

Die Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V. ist 2005 aus der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener (LAG) Berlin hervor gegangen. Zweck der Vereinigung ist der Aufbau von Selbsthilfegruppen, Informations- und Erfahrungsaustausch, Öffentlichkeitsarbeit und die Vertretung Berliner Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatriebetroffener auf allen Ebenen durch Entsendung von Delegierten. Weitere Informationen beim  BOP&P e.V.

Fachstelle für pflegende Angehörige

Die Stelle ist als eine Art „Angehörigenbeauftragter" für Menschen, die durch die Pflege von Angehörigen, Freundinnen und Freunden oder Nachbarn belastet sind, konzipiert. Auftrag dieser Arbeit ist die Förderung, Beratung und Koordinierung von Maßnahmen, die pflegende Angehörige entlasten sollen und nicht die direkte Beratung dieser Personengruppe. Sie soll der Senatsverwaltung für Soziales als Stabstelle dienen. Hierzu soll die Fachstelle für pflegende Angehörige in Zusammenarbeit mit den Anbietern von Hilfe- und Beratungsangeboten einen Maßnahmenplan für die Stadt Berlin entwickeln. Dieser soll die Situation pflegender Angehöriger in Berlin Schritt für Schritt verbessern und stetig fortschreiben. Weitere Informationen bei der Fachstelle für pflegende Angehörige

Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbünde

Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbünde sind ein Zusammenschluss von Einrichtungen der Altenhilfe und der Psychiatrie einer Versorgungsregion, um alt gewordenen Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Erkrankung eine ihren individuellen Bedürfnissen entsprechende Versorgung zu ermöglichen. Diese Verbünde sind in allen Berliner Bezirken etabliert. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Bezirksämter.

Gerontopsychiatrische Versorgung

Ein Gerontopsychiatrisches Zentrum (GPZ) dient vor allem der (Früh-)Diagnostik und Behandlung psychisch und oftmals zudem somatisch erkrankter älterer Menschen in der Regel ab dem 60. Lebensjahr. Das ambulante, teilstationäre und stationäre Behandlungsangebot ist interdisziplinär ausgerichtet und die Zusammenarbeit erfolgt darüber hinaus mit Haus-, Nerven- und weiteren Fachärztinnen und -ärzten sowie Kliniken. Ziel ist es, Unter- und Fehlversorgung vorzubeugen und vollstationäre Krankenhausaufenthalte oder Heimunterbringungen zu reduzieren. Weitere Informationen zu den verschiedenen gerontopsychiatrischen Versorgungsangeboten in Berlin – zu denen neben den GPZ auch einzelne gerontopsychiatrische Kliniken bzw. Stationen zählen – unter:

Krankenhaus Hedwigshöhe

Gerontopsychiatrisches Zentrum

St. Joseph-Krankenhaus

Barbara von Renthe Fink Haus

Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

Vivantes Wenckebach-Klinikum

IdeM - Informationszentrum für dementiell und psychisch erkrankte sowie geistig behinderte MigrantInnen

Das Projekt IdeM wurde im Mai 2003 als bundesweit erste Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten mit Demenz vom Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg eingerichtet. Heute wird IdeM als Vermittlungsagentur durch die Senatsverwaltung und die Pflegekassen gefördert. Aufgaben und Ziele sind die Verbesserung des Zugangs und der Integration von betroffenen Migrantinnen und Migranten in das gerontopsychiatrische Versorgungssystem, die Entlastung von Pflegepersonal und pflegenden Angehörigen mit Migrationshintergrund sowie die Entwicklung von verständlich und kultursensiblen gestaltetem Informationsmaterial. Weitere Informationen beim IdeM

Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe

Das kom•zen ist das Referenzmodell des Landes Berlin zum Thema „Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe". Es stößt notwendige Fachdebatten an und bringt Bewegung in die Diskussionen. Es fungiert als Brücke zwischen den Bereichen der Altenhilfe, Migration und der Öffentlichkeit und gibt Impulse zur Entwicklung und Förderung stabiler Netzwerke. Weitere Informationen beim kom•zen

Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

Das Kompetenzzentrum fördert und vernetzt Angebote im Bereich häuslicher Pflege, und zwar vor allem solche, die jenseits der pflegerischen Versorgung selbst alltagsnahe unmittelbare Unterstützung anbieten. Einen wesentlichen Beitrag leisten die zahlreichen anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote und die Kontaktstellen PflegeEngagement in Berlin. Bei ihnen spielt u.a. die Arbeit mit ehrenamtlich engagierten Menschen eine wichtige Rolle. Das gesamtstädtisch ausgerichtete Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung koordiniert und unterstützt diese beiden Bereiche. Weitere Informationen beim Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

Landespsychiatriebeirat und bezirkliche Psychiatriebeiräte

Der Landespsychiatriebeirat wird von der Senatorin oder dem Senator für Gesundheit berufen. Mitglieder des Beirates sind fachkundige Personen, die die Senatorin oder den Senator bei allen Fragen einer bedarfsgerechten Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung beraten. Der Beirat gibt zudem Empfehlungen zu wichtigen Fragen der Berliner psychiatrischen Versorgung ab. Weitere Informationen unter: Landespsychiatriebeirat und bezirkliche Psychiatriebeiräte

Analog zum Landespsychiatriebeirat wird auch in den Bezirken ein aus fachkundigen Personen bestehender Psychiatriebeirat berufen, der die zuständige Bezirksstadträtin bzw. den zuständigen Bezirksstadtrat für Gesundheit berät.

Landesseniorenvertretungen und bezirkliche Seniorenvertretungen

Seniorenvertretungen sind Anlaufstellen für alle Berliner Seniorinnen und Senioren, z.B. bei den Themen Gesundheit und Mobilität. Beraten wird von der älteren Generation selbst, was einen Austausch auf Augenhöhe ermöglicht. Die Landesseniorenvertretung greift unter anderem Anregungen, Fragen und Probleme auf, die von Seiten der bezirklichen Seniorenvertretung herangetragen werden. Zudem setzt sie sich für Interessen der bezirklichen Seniorenvertretungen auf Landesebene ein und trägt Themen in die Berliner Öffentlichkeit. Weitere Informationen unter: Landesseniorenvertretungen und bezirkliche Seniorenvertretungen

Pflegestützpunkte Berlin

Pflegestützpunkte sind neutrale und kostenlose Beratungsstellen für Pflegebedürftige für von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen, für Behinderte und Angehörige. Sie klären über präventive, medizinische, rehabilitative, pflegerische sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote auf. Dazu zählen beispielsweise Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, Finanzierungsmöglichkeiten und ehrenamtliches Engagement. Weitere Informationen unter: Pflegestützpunkte Berlin

Psychiatrie-Beschwerdestellen

Das Angebot der Beschwerdestellen richtet sich an Psychiatrie-Erfahrene und -Betroffene sowie an ihre Angehörigen. Die Stellen beraten und unterstützen die Beschwerdeführerin und den Beschwerdeführer bei der Wahrnehmung ihrer und seiner Rechte. In Berlin sind mehrere bezirkliche Beschwerdestellen, z.B. in Lichtenberg und Reinickendorf, vorhanden. Darüber hinaus arbeitet die Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP) als berlinweite und unabhängige Stelle, die Beschwerden zu allen Bereichen der psychiatrischen Versorgung in Berlin entgegen nimmt. Weitere Informationen bei der BIP

Psychiatriekoordination der Bezirke

Mit der gestiegenen Verantwortung der Bezirke bei der Bereitstellung von Hilfen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung ist auch der Bedarf an Koordination und Steuerung des bezirklichen Hilfesystems gestiegen. Den Psychiatriekoordinatorinnen und -koordinatoren, die in allen Berliner Bezirken etabliert sind, fällt hierbei eine zentrale Rolle zu. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Planung, Steuerung und Koordination der gemeindepsychiatrischen Versorgungsangebote in enger Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern der Versorgung. Weitere Informationen unter: Psychiatriekoordination der Bezirke

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaften (PSAGen) der Bezirke

In der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft treffen sich die psychiatrischen und psychosozialen Fachkräfte aus Einrichtungen, Behörden, Verbänden, aber auch Betroffene und Angehörige, um sich zu Fragen der bezirklichen Versorgung auszutauschen. Die PSAG wirkt auf eine Zusammenarbeit aller an der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung Beteiligten hin und ist von den zuständigen Behörden bei der Wahrnehmung des Sicherstellungsauftrages für eine gemeindenahe psychiatrische Versorgung zu hören. Die PSAG ist damit eine gute Anlaufstelle für Vernetzung und zur Gewinnung von Partnern für Projekte und Kooperationen.

Psychotherapeutenkammer Berlin

Der Psychotherapeutenkammer Berlin gehören als Körperschaft öffentlichen Rechts zurzeit rund 4.000 Psychotherapeutinnen und -therapeuten an. Die Kammer vertritt deren berufliche und berufspolitische Belange und Interessen in Politik und Gesellschaft. Zudem ist die Kammer zuständig für den Erhalt und die Entwicklung des Qualifikationsniveaus der Berufsausübung und fördert entsprechende Initiativen. Auch werden Ratsuchende über Therapiemöglichkeiten und -zugänge beraten. Weitere Informationen bei der Psychotherapeutenkammer Berlin

RAGA – Regionale Arbeitsgemeinschaft Alten- und Angehörigenberatung Berlin

In der seit 1991 bestehenden RAGA kommen die Fachkräfte zusammen, die in Berlin einen großen Teil der Beratung von alten Menschen und pflegenden Angehörigen durchführen. Die RAGA engagiert sich insbesondere dafür, die Öffentlichkeit über die Inhalte und die Bedeutung von qualitativ hochwertiger Beratung für ältere Menschen und Angehörige zu informieren. Die RAGA gibt zudem jährlich aktualisiert die Broschüre „Angebote für pflegende Angehörige" heraus. Weitere Informationen bei der RAGA

SEKIS – Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle

SEKIS ist die zentrale Berliner Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle, eine Einrichtung zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen und Initiativen sowie Menschen, die sich engagieren wollen. Zudem steht SEKIS Professionellen als Ansprechpartner zur Verfügung, die in ihren Berufsbereichen Selbsthilfe und Eigeninitiative fördern wollen. SEKIS steht bei Fragen in Bezug auf Fördermöglichkeiten von Berliner Selbsthilfegruppen, Informationsmaterialien und Aufbau bzw. Gründung von Gruppen beratend zur Seite. SEKIS unterstützt auch beim Wunsch nach Kooperation und Vernetzung und in der Öffentlichkeitsarbeit. Anhand einer Datenbank kann zudem nach Selbsthilfegruppen in Berlin gesucht werden. Weitere Informationen bei SEKIS

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Bundesweite Netzwerke und Akteure

 

Aktion Demenz e.V.

Aktion Demenz e.V. ist eine bundesweite Initiative, die 2006 aus einer Initiativwerkstatt der Robert Bosch Stiftung hervorgegangen ist. Der Verein strebt an, das Thema Demenz der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und ein Bewusstsein für diese Erscheinungsform des Lebens zu schaffen. Auf der Website der Aktion Demenz ist eine Übersicht über die durch das Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune“ unterstützten Projekte zu finden. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf zivilgesellschaftlichen Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz. Weitere Informationen unter: Aktion Demenz e.V.

Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK)

Als Nahtstelle zwischen Bundesparlament, Bundesministerien und psychiatrischer Fachwelt ergibt sich der Handlungsspielraum der Aktion Psychisch Kranke e.V. aus den gemeinsamen Vorstellungen der im Bundestag vertretenen Parteien und der psychiatrischen Fachwelt bezüglich der Erreichung gemeindepsychiatrischer Reformziele. Neben der aktiven Begleitung der aktuellen sozialpolitischen und sozialrechtlichen Entwicklung gehören zu den derzeitigen Themenschwerpunkten u.a. psychisch kranke alte Menschen – insbesondere Menschen mit Demenz – und die Prävention bei psychischen Erkrankungen. Handlungsleitend bei allen Aktivitäten der Aktion Psychisch Kranke ist die Realisierung des Paradigmenwechsels von institutions- zu personenbezogenen Hilfen. Weitere Informationen beim APK e.V.

Allianzen für Menschen mit Demenz in Bund und Kommune

In der Allianz für Menschen mit Demenz sind fünf Bundesministerien vertreten, die ihre Aktivitäten bündeln und sich für eine Verbesserung der Lebensqualität Demenzkranker und ihrer Angehörigen einsetzen. Die Maßnahmen werden gemeinsam durch Verantwortliche aus den Bereichen Politik und Wissenschaft, Medizin, Pflege, Verbände, gesetzliche und private Krankenversicherungen und weiteren Sektoren erarbeitet. Ziel der Allianz ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen dauerhaft zu verbessern und eine abgestimmte Strategie zur Bewältigung der Demenzproblematik in einem kooperativen Prozess zu entwickeln. Um vor Ort Strukturen zu schaffen, die Erkrankten und ihren Familien helfen, trotz Demenz ihren Alltag so normal wie möglich weiter zu leben, will der Bund in ganz Deutschland Lokale Allianzen ins Leben rufen. Diese Allianzen sollen auf kommunaler Ebene auf ähnlicher Basis wie die Lokalen Bündnisse für Familien arbeiten. Weitere Informationen unter: Alllianz für Demenz und Lokale Allianzen

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. und ihre Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen. Sie setzen sich bundesweit für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Familien ein. Ziele sind u.a. das Verständnis und die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung zu fördern, gesundheits- und sozialpolitische Initiativen anzuregen und die Krankheitsbewältigung der Betroffenen sowie die Selbsthilfefähigkeit der Angehörigen zu verbessern. Weitere Informationen bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Deutsche DepressionsLiga e.V.

Die Deutsche DepressionsLiga e.V. ist eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen. Ihre Mitglieder sind entweder selbst von Depression betroffen oder Angehörige von Betroffenen. Unter dem Motto „Betroffene für Betroffene“ arbeiten der Vorstand und die Mitglieder ehrenamtlich an ihren Zielen Aufklärung und Entstigmatisierung, an Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und an der Vertretung der Interessen Depressiver gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Zur Verfügung gestellt werden eine Wissensdatenbank, die helfen soll, Information im Zusammenhang mit Depressionen zu finden sowie eine Suchfunktion von Selbsthilfegruppen zum Thema Depression. Weitere Informationen bei der Deutschen DepressionsLiga e.V.

Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) e.V.

Die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) e.V. ist eine Vereinigung von Menschen aller Berufsgruppen der stationären, ambulanten oder teilstationären Dementenbetreuung, die in der Versorgung Demenzkranker neue Wege gehen. Im Vordergrund steht der Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen im Hinblick auf die Arbeit mit demenzkranken Menschen. Ziel ist es, das vorhandene Expertenwissen zur Versorgung von Menschen mit Demenz zu sammeln, dieses Wissen zu verbreiten und so ihre Versorgung und Betreuung zu verbessern. Weitere Informationen bei der DED

Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP)

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) besteht seit 1992. Vertreten sind alle Arbeits- und Aufgabenbereiche der Gerontopsychiatrie wie z.B. niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Klinikärztinnen und Klinikärzte sowie Ärztinnen und Ärzte, die in Behörden, Universitäten oder forschenden Institutionen tätig sind. Auch nichtärztliche Mitglieder, die in der Altenhilfe oder in klinischen Einrichtungen tätig sind, engagieren sich als außerordentliche Mitglieder in der Gesellschaft. Weitere Informationen bei der DGGPP

Psychiatrienetz

Das sozialpsychiatrisch ausgerichtete Psychiatrienetz stellt Inhalte und Materialien für Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Profis und die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung. Es informiert auf der Internetplattform u.a. über psychische Erkrankungen, Behandlungen und Patientenrechte und bietet ein Forum für die Diskussion, den Erfahrungsaustausch und die Kommunikation. Weitere Informationen beim Psychiatrienetz

Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Die Stiftung möchte Erfolge auf dem Gebiet der Erforschung der Krankheit Depression und der Optimierung der Versorgung langfristig sichern und weiterentwickeln. Sie setzt sich ein für die Erforschung von Depressionen, die Hilfe für Betroffene und die Weitergabe von Wissen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet darüber hinaus über ihre Onlineforen Hilfe für Erwachsene und junge Menschen an. Unter dem Dach der Stiftung werden die Aktivitäten des ehemaligen Kompetenznetzes Depression, Suizidalität und des Deutschen Bündnisses gegen Depression e.V. gebündelt und weiterentwickelt. Darüber hinaus strebt die Deutsche Depressionshilfe nationale und internationale Partnerschaften an, die zur Erfüllung des Stiftungszieles beitragen. Weitere Informationen bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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Ansprechpartner

Stefan Weigand

Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung im Land Berlin

Friedrichstraße 231

10969 Berlin

Tel.: 030 - 44 31 90 66

E-Mail: weigand(at)gesundheitbb.de

Dokumentation Regionalkonferenz

Die Dokumentation zur Regionalkonferenz "Herausforderung Demenz - Initiativen und erfolgreiche Praxis in Berlin" vom 3.12.2014 ist erschienen. Ziel der Veranstaltung war es, bestehende Berliner Beispiele bekannt zu machen, die sich für eine demenzfreundliche Gestaltung der Kommunen einsetzen und Strategien zu diskutieren, wie erfolgreiche Ansätze verstetigt und verbreitet werden können. Zum Download (PDF)