Lichtenberger Gesundheitsbeirat benennt den Stadtteil Fennpfuhl als „Modellregion“ und stellt Broschüre vor

Tuesday, 22. May 2018

Bei seiner dritten Sitzung hat der Lichtenberger Gesundheitsbeirat den Stadtteil Fennpfuhl als Region mit besonderem Bedarf für Prävention und Gesundheitsförderung identifiziert. Ein „Arbeitskreis Modellregion“ soll gegründet werden. Maßnahmen wurden bereits erarbeitet und sind in der Broschüre „Lichtenberger Gesundheitsbeirat 2017/2018“ dargestellt.

Der Stadtteil Fennpfuhl wurde anhand vorliegender Sozialdaten als Region mit besonderem Bedarf identifiziert. Dort leben besonders viele ältere Menschen, zudem besonders viele Empfängerinnen und Empfänger von „Grundsicherung im Alter“. Außerdem zeigt sich anhand der Daten, dass es dort unter den älteren Menschen viele Personen gibt, die allein wohnen.

„Die drei Faktoren ‚alt, arm, allein‘ können zusammen ein Gesundheitsrisiko darstellen, dem der Arbeitskreis ‚Modellregion‘ mit gezielten Maßnahmen als Pilotprojekt zunächst in Fennpfuhl entgegenwirken will. Der Arbeitskreis ist offen für Personen und Institutionen, die sich an der Umsetzung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen beteiligen wollen“, erklärt die Bezirksstadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste, Katrin Framke (parteilos, für Die Linke).

Im vergangenen Jahr hatten drei Arbeitskreise Maßnahmenkonzepte zum Thema „Gesund im Alter“ entworfen und auf der Lichtenberger Gesundheitskonferenz am 13. Dezember 2017 mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachleuten diskutiert und abgestimmt. Die Arbeitskreise „Alter und Bewegung“, „Alter und Partizipation“ und „Alter und Versorgung“ stellen ihre Arbeitsergebnisse aus dem Jahr 2017 nun in einer Broschüre vor. Diese ist online als Download verfügbar.


Aus einer Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg von Berlin