Stromausfall, Hitzewellen Starkregen – Berlin kennt Krisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Berliner*innen. Und dennoch ist das Gesundheitssystem nicht ausreichend gut auf Notlagen vorbereitet. Gerade wenn es darum geht besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.
Was muss auf politischer, institutioneller und individueller Ebene passieren, damit Menschen Krisen besser bewältigen können? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheitskompetenz der Berliner*innen und der Institutionen im Gesundheitssystem? Und wie können kommunale Netzwerke, lokale Bündnisse und soziale Infrastruktur so aufgestellt werden, dass sie im Krisenfall schnell, koordiniert und passgenau Unterstützung bereitstellen?
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Zentrale Programmpunkte
Nach der Eröffnung durch die Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege, Ellen Haußdörfer, folgen Fachimpulse von:
- Dr.in Marlen Suckau, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
- Marc Schreiner, Berliner Krankenhausgesellschaft e.V.
- AWO Landesverband Berlin e.V. (angefragt)
Anschließend freuen wir uns, in einer Diskussionsrunde landespolitisch aktive Gesundheitspolitiker*innen zu Wort kommen zu lassen:
- Christian Zander, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
- Bettina König, u.a. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
- Catherina Pieroth, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
- Carsten Schatz, gesundheitspolitischer Sprecher (parteilos) für Die Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berliner (angefragt)
Die Landesgesundheitskonferenz (LGK) wurde 2006 im Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (GDG) verankert. Sie stellt eine an Regeln gebundene Form der Zusammenarbeit der örtlichen Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Politik, der Verwaltung, dem Bildungswesen und weiteren relevanten Bereichen dar. Zentrales Anliegen der LGK ist es, die gesundheitliche Lage der Berliner Bevölkerung zu verbessern.
Die Fachstelle für Prävention und Gesundheitskonferenz fungiert als Geschäftsstelle der Landesgesundheitskonferenz unter dem Dach von Gesundheit Berlin-Brandenburg und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.
