Ad-hoc-AG Diskriminierungssensibles Gesundheitswesen
Am 24. März 2026 kamen rund 20 Akteur*innen aus dem Gesundheitswesen und Antidiskriminierungsbereich zusammen, um eine Ad-hoc-AG zu gründen, die an der Ausformulierung nächster Schritte und Ziele zur Umsetzung des LGK-Beschlusses für ein "Diskriminierungssensibles Gesundheitswesen" als Teil von organisationaler Gesundheitskompetenz arbeitet. Moderiert wurde durch die Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung.
Schwerpunkte für die AG in den kommenden zwei Jahre sind:
- Qualifizierung: Sensibilisierung und Wissen zu Antidiskriminierung sollen fester und verpflichtender Bestandteil von Ausbildung, Studium und Fortbildung aller Gesundheitsberufe sein.
- Beschwerde-Infrastruktur: Berlin braucht kompetente, vernetzte und transparente Strukturen, die auf Diskriminierungsbeschwerden professionell reagieren.
In Kleingruppen werden die Themen-Cluster bearbeitet, die AG tagt quartalsweise und arbeitet zwischenzeitlich weiter an der Weiterentwicklung der Cluster.
Wie geht es weiter?
Mit dem Auftakt ist der Arbeitsprozess gestartet. Koordination und Moderation übernimmt künftig die Fachstelle Gerecht:Behandelt- gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen.
In einem Folgetreffen der Ad-hoc-AG am 2. Juni 2026 wurden Meilensteine und Zielwege konkretisiert und in konkrete nächste Arbeitsschritte übersetzt.
Hier geht es zum Rückblick des Auftakt-Workshop durch die Fachstelle Gerecht:Behandelt.
Ansprechpersonen
Sascha Rewald und Nastaran Tajeri-Foumani | Fachstelle Gerecht:Behandelt - gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen
Bei Fragen zur AG Diskriminierungssensibles Gesundheitswesen wenden Sie sich an Ina Ravens.